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Auch im Lutherjahr: Kirche bleibt inländerfeindlich(1)

Ohne die christlichen Kirchen wäre jene „Asyl-Industrie“ die als Hauptnutznießer der Masseneinwanderung anzusehen ist, nicht denkbar. Auch die Protestanten zeichneten sich während des diesjährigen Lutherjahres durch eine permanent einseitige Parteinahme für die Belange der Migranten aus. So jubelte die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann darüber, dass das Lutherjahr „international weltoffen“ gestaltet wurde „und nicht wie in früheren Jahrhunderten deutsch-nationalistisch“.

Der aktuelle EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm mahnte zu Beginn des Lutherjahres eine „Neue geistliche Grundhaltung gegen Rassismus“ an und machte immer wieder gegen die patriotische AfD Stimmung: „Da gibt es richtige Nazis in dieser Partei.“ Die Belange der Einheimischen kommen bei den Kirchenoberen kaum noch vor. Obwohl der inländerfeindliche Kurs der Kirchen bis heute einige unverdrossene Gläubige verwundern mag, ist er tatsächlich bereits seit Jahrzehnten Programm und wird seit langem konsequent verfolgt.

Als Beleg für unsere Behauptung führen wir nachfolgendend einen Artikel aus der heute nicht mehr existierenden patriotischen Schrift „Der Bismarck-Deutsche“ an, der in diesem Zusammenhang bereits als zeitgeschichtliches Dokument betrachtet werden muss. Der Autor, Gerd Zikeli – selbst ein Ex-Pastor – kritisiert darin die Asyl- und Einwanderungspolitik der EKD scharf. Der Text wurde unverändert in der alten Rechtschreibung belassen – lediglich einige Zwischenüberschriften wurden hinzugefügt.

Der Bismarck-Deutsche. Organ der Deutschen Freiheitsbewegung, Ausgabe 9/September 1986:

Asylanten-Papier der EKD: Kirche bleibt inländerfeindlich

In all ihren Stellungnahmen zu Zeitfragen, die unser Volk existenziell berühren, hat die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) seit 1945 gegen ihr Volk Partei ergriffen – und damit unwiderleglich ihren Verrat an Luther dokumentiert, von dem das Wort an den Erzbischof von Mainz bekannt ist: „Ich kann es ja nicht lassen, ich muß mich sorgen um das arme, elende, verlassene, verachtete, verratene und verkaufte Deutschland, dem ich kein Arges, sondern alles Gute gönne, als ich schuldig bin meinem lieben Vaterlande!“

Stuttgarter Schuldbekenntnis 1945

Mit dem sogenannten Stuttgarter Schuldbekenntnis vom 18./19. Oktober 1945 hat sie – ohne dazu auch nur im geringsten legitimiert zu sein – die „Schuld der Deutschen“ zu einem nationalen Dogma erhoben. Ihr damals einsetzendes Bußgeschrei übertönte jede noch so berechtigte Frage, die in Deutschland selbst, aber auch im Ausland nach dem Schuldanteil der alliierten Weltkriegssieger erhoben wurde. Sie ist damit wesentlich mitverantwortlich für die einseitige, letztlich in Nihilismus und Selbsthaß ausmündende Vergangenheitsbewältigung. die seither in unserem Volk geradezu mit einem manischen Eifer betrieben wird. Tief betroffen vom Versagen seiner Kirche und erschüttert über ihren sich immer deutlicher abzeichnenden politischen Irrweg, stellte der Hamburger Theologieprofessor Helmut Thielicke schon 1964 fest: „Dieses ständige Durchwühlen und Aufrühren des vergangenen erscheint mir im übrigen als das schauerliche Symbol eines Menschentums, das nichts von der Vergebung weiß, daß keine Ahnung mehr davon hat, daß ,das Alte vergangen‘ sein und daß Schuldscheine zerrissen werden können.“ („Christ und Welt“, 27. März 1964).

EKD-Denkschrift zur Lage der Vertriebenen

Ein Jahr später – 1965 – veröffentlichte die EKD ihre berüchtigte „Denkschrift zur Lage der Vertriebenen“, durch die sie sich zum Vorreiter der von der sozial-liberalen Koalition betriebenen Verzichtspolitik machte. In dieser „Denkschrift“ wurden alle bekannten einseitigen Schuldbekenntnisse wiederholt und mit der an die Adresse Bonns gerichteten „Empfehlung“ verknüpft, auf die unserem Volk nach dem Zusammenbruch geraubten Ostgebiete endgültig zu verzichten. Die wieder einmal ihre kirchliche Autorität mißbrauchenden EKD-Verantwortlichen „ermahnten“ insbesondere die Vertriebenen, „ihr Heimatgefühl nicht zu übersteigern“ und „den deutschen Rechtsstandpunkt nicht einseitig zu vertreten“.

Was indessen nicht allein die Vertriebenen, sondern auch viele aus ihrer Gotterfahrung lebende Menschen unseres Volkes besonders erbitterte, war die theologische Deutung des Vertreibungsverbrechens, zu der sich die Denkschrift-Verfasser berechtigt glaubten. Für sie, die die christliche Botschaft der Gottesliebe zu der Schöpfung offenbar mit der alttestamentlichen Rache-Ideologie verwechselten, stand fest, daß es sich dabei um ein Gottesgericht gehandelt habe, woraus sie messerscharf folgerten, daß den dafür in Dienst genommenen Menschenschindern auch der Besitz ihrer Opfer als Lohn zufallen müsse: d. h. man habe als Deutscher den Polen, Tschechen usw. zu überlassen, was sich diese nach Kriegsende widerrechtlich angeeignet hatten.

„Zwanzig Jahre“, so erklärte damals der Bund der Heimatvertriebenen in einer Erwiderung auf das EKD-Pamphlet, „habe man auf ein seelsorgerliches Wort der evangelischen Kirche gewartet, in dem die unmenschlichen Vertreibungsmaßnahmen sowie die Annexion deutschen Staatsgebietes durch kommunistisch-atheistische Regierungen gebrandmarkt“ würde, stattdessen „mißachte die Denkschrift der EKD das im Grundgesetz verankerte Ziel der deutschen Wiedervereinigung“ und helfe mit, „die atheistische Herrschaft in Ost- und Mitteleuropa“ zu zementieren.

Volks- und vaterlandsfeindliche Haltung

Und der BdV-Präsident Wenzel Jaksch fügte in einem leidenschaftlichen Appell hinzu: „Jeder deutsche Patriot müßte Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um den Tag der Wiedergeburt eines freien Gesamtdeutschlands zu beschleunigen.“ Klerikale Fanatiker aber sahen sich durch die offizielle Verlautbarung ihrer Kirche ermutigt, nunmehr ihre Maske abzuwerfen und ihre volks- und vaterlandsfeindliche Haltung geradezu zynisch zu offenbaren. In der „Stimme der Gemeinde“ Nr. 34 des Jahres 1966 konnte man lesen: „Wir sollten, eher froh sein, daß dieser Krieg mit seinen Folgen und seiner kategorischen neuen Grenzziehung diesen Konflikt (mit Polen) auf eine grausame und harte Weise beseitigt hat.“