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Asyl-Industrie will weitere Einwanderung

Von der Einwanderung profitiert in finanzieller Hinsicht ein unüberschaubares Netzwerk von Organisationen, zu sich zu einer regelrechten „Asyl-Industrie“, entwickelt haben.  Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei die Caritas, die sich immer wieder auch für weitere, zusätzliche Einwanderungsmöglichkeiten stark macht. So z.B. zeigt sich die Caritas Österreich in einer Pressemitteilung vom 31.1.2017  über die Fortsetzung eines sogenannten „Humanitären Aufnahmeprogrammes für besonders schutzbedürftige syrische Flüchtlinge“ erfreut.

Seit 2014 erfährt man auf diesem Wege wären bereits „1.500 besonders schutzbedürftige Frauen, Männer und Kinder auf legalem, sicherem und geordnetem Weg nach Österreich kommen. Weitere 400 Menschen werden nun im Rahmen des dritten Humanitären Aufnahmeprogrammes bis Herbst 2017 nach Österreich kommen“, so Caritas Generalsekretär Bernd Wachter.

Wer ist die „ARGE Resettlement“?

Weiter erfährt man, dass die „ARGE Resettlement bestehend aus Caritas, Diakonie und Rotem Kreuz Oberösterreich gemeinsam mit IOM, UNHCR und den federführend für die Abwicklung und Koordinierung im Verfahrens- bzw. Integrationsbereich zuständigen Ministerien BMI und BMEIA das zweite Humanitäre Aufnahmeprogramm erfolgreich abgeschlossen. Gleichzeitig wurde das dritte Aufnahmeprogramm gestartet.“

Interessant ist alleine schon die Eigenbezeichnung ARGE Resettlement: Hier werden also nach eigenem Bekunden Anstrengungen unternommen, um (fremde) Menschen bei uns anzusiedeln. In welchem Auftrag? Und in wessen Namen? Immerhin ist es unser Land, welches hier Fremden überlassen und verteilt werden soll. Oder glaubt jemand ernsthaft, dass die Wohnungen, die Arbeitsplätze und die Sozialleistungen niemand anderem weggenommen werden?

Doch es kommt noch besser: „Gerade in Zeiten, in denen eine Politik der geschlossenen Grenzen vorherrscht, sind Humanitäre Aufnahmeprogramme besonders wichtig. Je dichter die Grenzen sind, umso mehr legale Wege, in Österreich und Europa Schutz zu suchen, muss es geben“, so Alexandra Gröller, Geschäftsführerin des Diakonie Flüchtlingsdienstes. Ein Offenbarungseid: Frau Gröller bekennt sich also dazu, dass jeglicher Form von staatlicher Einwanderungskontrolle oder gar -reduktion entgegengewirkt werden muss.

Die hier aufgeführten Organisationen dürfen mit Fug und Recht mit dem Sammelbegriff „Asyllobby“ zusammengefasst werden, denn sie sind in dieser Angelegenheit alles andere als uneigennützig unterwegs: Schließlich ist jeder Neuzuwanderer ein neuer Kunde für sie – auch wenn sie das selber anders darzustellen versuchen.

Caritas sieht Einwanderung als „Win-win-Situation“

„Die abgeschlossenen Programme haben gezeigt, dass die legale und geordnete Einreise eine Win-win-Situation darstellt“, so Bernd Wachter. „Einerseits müssen Menschen sich nicht auf den lebensgefährlichen Weg übers Mittelmeer machen. Andererseits kann der Staat mit geordneter Einreise besser umgehen, SchlepperInnen wird der Markt entzogen und von den angebotenen Integrationsmaßnahmen profitiert auch die lokale Bevölkerung in Österreich.“

Wovon allerdings die Österreicher genau profitieren sollen wird nicht erwähnt. Das Argument, man müsse verhindern, dass sich Menschen auf den lebensgefährlichen Weg übers Mittelmeer machen, ist schlicht und ergreifend keines: Denn wenn die Menschen da bleiben, wo sie hingehören, müssen sie sich nämlich gar nicht auf den Weg machen.