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Deutschland-Tschechien : 182.525 – 90

Wie die Tageszeitung „Die Welt“ in ihrer Montagsausgabe unter der Überschrift „Deutschland bleibt Europas Asylmagnet“ berichtet, wurde von Januar bis Juli 2017 über 357.625 Asylanträge in Deutschland entschieden. In den restlichen EU-Staaten gab es hingegen in Summe nur 199.405 Asylentscheidungen. In beiden Fällen sei nur die Zahl der Erstanträge erfasst worden.

Die „Welt“ beruft sich dabei auf Zahlenmaterial von Eurostat und hier kann man tatsächlich weitere interessante Vergleiche abrufen – wie z.B. die positiven Asylbescheide in den verschiedenen EU-Ländern. So gab es in Deutschland in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 182.525 (in Worten: Einhundertzweiundachtzigtausendfünfhundertfünfundzwanzig) positive Asylbescheide – in unserem Nachbarland Tschechien hingegen nur 90 (in Worten: Neunzig)!

Nichts geschieht zufällig – und Abhilfe ist möglich

Alleine dieses eine Beispiel verdeutlicht zwei Dinge:

1) Der Asyl-Tsunami ist weder ein Naturereignis, noch bewegt er sich „zufällig“ irgendwo hin – denn die Lebensverhältnisse sind bei unseren tschechischen Nachbarn auch nicht viel anders als bei uns.

2) Es ist eine Frage des politischen Willens, ob man die Einwanderung zulässt oder nicht – und hier trennen die Verantwortlichen in Prag und Berlin Welten.

Dieses Land ist unser Land

Der tschechische Präsident Milos Zeman bezieht immer wieder unmissverständlich gegen Einwanderung, Islamisierung und Multikulti Stellung, so in seiner Weihnachtsansprache 2015, die er mit den Worten enden ließ: „Dieses Land ist unser Land. Dieses Land ist nicht für alle da und kann auch nicht für alle da sein.“ Wann hat man derartiges jemals von einem führenden bundesdeutschen Politiker gehört?

Die Tschechen – und viele andere – beweisen, dass man die Einwanderung aufhalten und der Multikulturalisierung einen Riegel vorschieben kann, wenn man es nur will: Das sollte auch den Deutschen wieder Hoffnung geben…