Bild: Ynodrág /Wikimedia (CC0 1.0)

Orbán: Soros ist eine Gefahr für Europa

„Europas Dämme bersten“ beschäftigt sich ausführlich mit der Rolle von George Soros und dessen weltumspannenden Netzwerk (Open Society Foundations) im Zusammenhang mit dem Asyl-Tsunami. Soros muss als einer der Drahtzieher der Ereignisse des Jahres 2015 angesehen werden. Doch dem mächtigen Multimilliardär ist mittlerweile ein mutiger Gegenspieler erwachsen, der bis heute nicht klein beigibt und die Soros-Aktivitäten immer wieder anprangert: Viktor Orbán.

Unlängst äußerte sich Orbán in einem ausführlichen Interview mit Radio Kossuth über Soros und dessen Pläne zur „Umgestaltung Europas“. Dabei erklärte er, dass das Soros-Netzwerk und die dadurch vertretene gesellschaftspolitische Vorstellung für Ungarn und Europa ein Risiko für die nationale Sicherheit darstellen würde.

Frage des Seins oder Nichtseins von Ungarn

Der ungarische Ministerpräsident spricht von einer gewaltigen Maschinerie, die Soros „in den vergangenen zwanzig-dreißig Jahren aufgebaut hat,“ und die „auf einmal die Frage der Einwanderung in ihr Blickfeld aufgenommen hat.“

Orbán meint: „Von diesem Punkt an ist dies die Frage des Seins oder Nichtseins von Ungarn. Wir wissen, dass auch jetzt zehn Millionen Menschen an der Tür Europas anklopfen, und in dem kommenden Jahrzehnt werden es hundert Millionen sein, nicht politisch verfolgte Flüchtlinge, man kann nur ein bis zwei Prozent der bisher nach Europa Gekommenen als solche ansehen, die anderen sind Wirtschaftsmigranten. Sie wollen ganz einfach in der Hoffnung auf ein besseres Leben hierherkommen, und dass wir das nicht erlauben, damit wir das verteidigen, was uns gehört, damit wir behalten, wofür wir gearbeitet haben, ist das ein existenzielles Interesse von Ungarn.“

Soros will unsere Denkweise verändern

Zu den Sorosschen Absichten sagt Viktor Orbán, dass „dieses Netzwerk, diese Maschinerie, dieses enorm viele Geld, dieser Finanzspekulant will das Gegenteil, will den Zaun abbauen, will nicht, dass die Nationen durch Grenzen voneinander getrennt sein sollen, er will, dass sich unsere Denkweise verändern soll und wir sollen uns darüber freuen, dass Menschen mit einer von der unseren abweichenden Kultur hier ankommen, denen wir Geld geben sollen – er hat also eine ganz andere Vorstellung von der Zukunft, die er auch vollstrecken will, als jene, die die ungarischen Menschen sich selbst zugedacht haben. Wir wollen eine andere Zukunft.“

Zur Offenlegung und Abwehr der Soros-Pläne hatte die ungarische Regierung Ende November eine Volksbefragung in Ungarn durchgeführt, an der mehr als 2,3 Millionen Bürger teilgenommen haben.

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